Verdienst

Foto: Bildungsbericht
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Die Verdienstmöglichkeiten sind in Mecklenburg-Vorpommern ausgesprochen gut. So wurden z.B. am 01.08.2014 die Gehälter für die Beschäftigten in der Sekundarstufe 1 angehoben. Neben der guten Besoldung rechnen sich auch die geringeren Lebenshaltungskosten im Vergleich zu den großen Metropolen Deutschlands.


Lehramt an Grundschulen

Lehrkräfte mit dem Lehramt an Grundschulen sind in die Besoldungsgruppe A 12 (3.080,17 Euro - 4.213,55Euro brutto)* eingestuft.

Lehramt für Sonderpädagogik
Lehrkräfte mit dem Lehramt für Sonderpädagogik sind in die Besoldungsgruppe A 13  (3.458,59 Euro - 4.682,49 Euro brutto)* eingestuft.

Lehramt an Regionalen Schulen
Lehrkräfte mit dem Lehramt an Regionalen Schulen werden in die Besoldungsgruppe A 13  (3.458,59 Euro - 4.682,49 Euro brutto)* eingestuft.

Lehramt an Gymnasien
Lehrkräfte mit dem Lehramt an Gymnasien sind iim Eingangsamt in die Besoldungsgruppe A 13 (3.458,59 Euro - 4.682,49 Euro brutto)* eingestuft.Eine Beförderung in die Besoldungsgruppe A 14 (3.596,84 Euro - 5.183,97 Euro brutto)* ist möglich.

Lehramt an beruflichen Schulen

Lehrkräfte mit dem Lehramt an beruflichen Schulen sind in die Besoldungsgruppe A 13 (3.458,59 Euro - 4.682,49 Euro brutto)*eingestuft.Eine Beförderungen in die Besoldungsgruppe A 14 (3.596,84 Euro - 5.183,97 Euro brutto)* ist möglich.


* gültig seit 1. Januar 2015

Mehr Geld für Seiteneinsteiger/innen im Schuldienst

In Mecklenburg-Vorpommern sollen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Lehrerberuf mit langjähriger Erfahrung künftig mehr verdienen. Die entsprechende Verordnung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist am 28. November 2015 in Kraft getreten. Ziel ist es, Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger mit langjähriger Erfahrung anderen Pädagoginnen und Pädagogen im Schuldienst tariflich gleichzustellen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Lehrbefähigungsanerkennungsverordnung zum Herunterladen
Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Bildungsministeriums

Besoldung im bundesweiten Vergleich

Mecklenburg-Vorpommern nimmt bei der Besoldung der Lehrkräfte im bundesweiten Vergleich einen Platz im vorderen Drittel ein

In Mecklenburg-Vorpommern können Lehrerinnen und Lehrer an Regionalen Schulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulen mehr Geld verdienen als in den norddeutschen Ländern und Brandenburg. Das geht aus dem DGB-Besoldungsreport 2017 hervor. Im Nordosten erhalten jene Lehrkräfte Jahresbezüge in Höhe von bis zu 60.433,25 Euro (Besoldungsgruppe A 13). Noch nicht darin enthalten ist die einmalige Sonderzahlung, weil Mecklenburg-Vorpommern deren Höhe zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des DGB-Besoldungsreports noch nicht festgelegt hatte. Sie wird auch in diesem Jahr 1.453 Euro nicht unterschreiten.

Bei angestellten Lehrerinnen und Lehrern gelten über die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) bundesweit einheitliche Entgelte. Angestellte Lehrkräfte an Regionalen Schulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulen können ab Juli 2017 monatlich bis zu 5.177,75 Euro und an Grundschulen monatlich bis zu 4.613,36 Euro (Arbeitnehmerbrutto) erhalten. Da ein Großteil der Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern über lange Dienstzeiten verfügt, werden hierzulande häufig die Höchstsätze gezahlt.

Bei Schulleitungen und Lehrkräften mit besonderen Aufgaben können je nach Schulgröße und Aufgabe noch höhere Entgelte gezahlt werden. Eine angestellte Schulleiterin bzw. ein angestellter Schulleiter in großen Schulen kann in Mecklenburg-Vorpommern ein monatliches Entgelt von bis zu 7.028,80 Euro (Arbeitnehmerbrutto) erhalten.

Zum DGB-Besoldungsreport 2017