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und Natur genießen. 

Mathe- und Latein-Lehrerin aus Leidenschaft

Auch wenn manche darüber staunen, für Caroline Bibow-Grebe ist es die ideale Fächerkombination. Die Lehrerin unterrichtet Mathematik und Latein am Fridericianum in Schwerin. „Mathe und Latein passt sehr gut zusammen. Beide Fächer beschäftigen sich mit analytischem Denken. Man entdeckt Zusammenhänge und Strukturen“, sagt sie. „Ich wurde selbst in Mathe erst richtig gut, als ich Latein bekommen hatte.“

Helfen, die Welt besser zu verstehen

Mit ihrer Leidenschaft möchte Caroline Bibow-Grebe viele Schülerinnen und Schüler anstecken und besonders für Mathematik begeistern: „Ich will dazu beitragen, Hemmnisse und Vorurteile abzubauen. Außerdem möchte ich ihnen Einblick in die Wissenschaft gewährleisten, dazu anregen innovativ zu denken und die Neugier für die Wissenschaft behalten.“ Mathematik sei für alle Naturwissenschaften ein wichtiger Bestandteil. „Es hilft die Welt und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Außerdem trainiert es die Problemlösefähigkeit. Das kann man auch in anderen Lebensmomenten nutzen“, findet die Gymnasiallehrerin.

MINT trifft Humanismus

An ihrer Schule begleitet sie einige Projekte, die die Freude an der Mathematik vertiefen. So arbeitet sie bei der Begabtenförderung mit, aber auch bei der stadtweiten mathematischen Schülergesellschaft für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 4 bis 7. „Unser zweigleisiges Profil am Fridericianum ist ideal“, schwärmt Caroline Bibow-Grebe, die vor vier Jahren ihr Referendariat an der Schule begonnen hatte, „einerseits der humanistische Zweig und andererseits der MINT- Schwerpunkt.“

Besonders attraktiv ist es für die junge Lateinlehrerin, dass sie dieses Fach in allen Klassen unterrichten kann. Zudem schätzt sie an ihrer Schule das familiäre Klima und das „wunderschöne Gebäude“. Inzwischen ist sie Fachschaftsleiterin für Mathematik und von den Schülerinnen und Schülern zur Vertrauenslehrerin gewählt worden.

Viel Platz für weite Ausritte und Wanderungen

Die Entscheidung für Schwerin, erzählt die gebürtige Schleswig-Holsteinerin, sei gemeinsam mit ihrem Mann, bereits früh gefallen. Denn hier in der Weite des Landes kann sie ihrer größten Leidenschaft nachgehen: dem Distanzreiten. Diese Disziplin des Pferdesports ist der Marathon hoch zu Ross und legt Distanzen zwischen 30 und 160 Kilometer zurück: „Das geht nicht ohne Training“, erzählt sie, die einst in Hamburg studiert hat. „Da habe ich immer gesagt, Mecklenburg-Vorpommern ist dafür ideal.“ Mit ihrem Mann hat sie inzwischen ein Haus in der Nähe von Schwerin bezogen und freut sich über den Stall mit den Pferden direkt vor der Tür. Bei Sommerwetter steigt sie auch gerne auf ein SUP. „Dazu bieten sich die Seen in der Umgebung an.“ Neu entdeckt hat die sportliche Frau das Extremwandern. Hier legt sie Distanzen bis zu 55 Kilometer zurück. So hat sie bereits den Frühlingsmarsch in Schwerin und den Müritz Seen Weg absolviert.

Caroline Bibow-Grebe ist in ihrer neuen Heimat voll angekommen – sowohl beruflich wie privat. Ihre Energie und Disziplin, die sie bei ihren sportlichen Aktivitäten unter Beweis stellt, überzeugt auch die Schülerinnen und Schüler.

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