Bewerbungsverfahren

Zum Vorbereitungsdienst kann zugelassen werden, wer sich nach Bestehen einer für das jeweilige Lehramt in Betracht kommenden Ersten Staatsprüfung oder einer gleichgestellten Lehramtsprüfung (z.B. Master of Education) beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der Bewerbungsfrist mit allen erforderlichen Unterlagen um die Zulassung bewirbt.

Bewerben kann sich, wer die Erste Staatsprüfung oder einen vergleichbaren Abschluss (z.B. Master of Education) für eines der folgenden Lehrämter besitzt:

  • Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen
  • Lehramt an Regionalen Schulen
  • Lehramt an Gymnasien
  • Lehramt an Beruflichen Schulen
  • Lehramt für Sonderpädagogik

 

Hier finden Sie alle Informationen zum Quereinstieg.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt an vier Terminen jährlich in das Referendariat ein. Der Vorbereitungsdienst startet für alle Lehrämter in der Regel am 1. August, 1. Oktober, 1. Februar und 1. April eines jeden Jahres. Dazu erfolgen jeweils separate Ausschreibungen mehrere Monate vor Dienstantritt. Die folgende Tabelle führt grob die Zeiträume der Ausschreibung auf. Hier finden Sie den konkreten Zeitraum für die kommenden Ausschreibungen:

Beginn des Referendariates

Beginn der Ausschreibung

Ende der Ausschreibung

1. August

Anfang/Mitte März

Mitte/Ende April

1. Oktober

Anfang/Mitte Mai

Mitte/Ende Juni

1. Februar

Anfang/Mitte September des Vorjahres

Mitte/Ende Oktober des Vorjahres

1. April

Anfang/Mitte November des Vorjahres

Mitte/Ende Dezember des Vorjahres

Tipp: Aktivieren Sie den Stellenalarm, so werden Sie sofort informiert.

Im Auswahlverfahren werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist vollständig vorliegen. Dies schließt das Zeugnis der Ersten Staatsprüfung bzw. des gleichgestellten Lehramtsabschlusses ein. Nach entsprechender Begründung wird in Ausnahmefällen auch eine vorläufige Bescheinigung über das Bestehen der Ersten Staatsprüfung bzw. über einen gleichgestellten Abschluss akzeptiert, aus welcher die studierten Fächer bzw. Fachrichtungen sowie die Gesamtnote mit Kommastelle hervorgehen. Ist das Studium noch nicht abgeschlossen, muss zumindest eine Studienverlaufsbescheinigung zwingend vorliegen. Bewerbungen, die nach Ablauf der  Bewerbungsfrist bzw. der gewährten Nachreichfrist nicht vollständig sind, führen nicht zur Zulassung und begründen keinen Anspruch auf eine Anrechnung von Wartezeit.

Unterlagen für die Beurteilung eines Härtefalls, zum Nachweis von Unterrichtstätigkeiten oder Wartezeiten können nur bis zum Ende des Bewerbungsschlusses berücksichtigt werden.

Hinweis für alle Referendarinnen und Referendare, die sich noch im Studium befinden:

Ihre Bewerbung wird bei der Besetzung der schulbezogenen Stellen nachrangig berücksichtigt. Bei identischer Erfüllung der Anforderungen einer schulbezogenen Stelle setzt sich somit die Person im Auswahlverfahren durch, die das Studium bereits beendet hat. Die amtlich beglaubigte Kopie des Ersten Staatsexamens muss vor dem Dienstantritt vorliegen.

Besonderheit für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger:

Für Bewerbungen von sogenannten Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern gelten aufgrund des erhöhten Prüfungsaufwandes in der Regel frühere Bewerbungsfristen. Bitte beachten Sie die jeweils „Aktuelle Ausschreibung“.

Es handelt sich um ein zentrales Einstellungsverfahren, so dass Bewerbungen bei einzelnen Schulen und Initiativbewerbung nicht möglich sind. 

Tipp: Nutzen Sie die Filtermöglichkeiten, damit nur die für Sie relevanten Stellen angezeigt werden.

Wir empfehlen die kostengünstige und schnelle Online-Bewerbung über das Portal der Stellenbörse. Eine Bewerbung per Post ist natürlich dennoch möglich. Hierfür müssen Sie den Bewerbungsbogen ausdrucken und zusammen mit den einzureichenden Unterlagen auf dem Postweg senden. Nähere Informationen finden Sie unter „Aktuelle Ausschreibung“:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V
Referat VII 201f
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Kosten, die Ihnen aus Anlass oder zum Zwecke Ihrer Bewerbung entstehen, können nicht erstattet werden.

Mit der Bewerbung müssen Sie unten genannte Dokumente einreichen bzw. bei der Online-Bewerbung hochladen. Einige sind zwingend (z.B. Kopie des Personalausweises), andere sind optional: Wenn Sie z.B. bereits unterrichtet haben und diese Erfahrung geltend machen wollen, können Sie den Nachweis mit dem entsprechenden Formblatt dafür einreichen. Es ist empfehlenswert, pro Dokument nur eine Datei zu hochzuladen (also beispielsweise alle vier Seiten des Abiturzeugnisses). 

Dokumente, die der Bewerbung für einen Platz im Vorbereitungsdienst beigefügt werden müssen:

  • aktueller Personalausweis (Vorder- und Rückseite) bzw. Reisepass
  • aktueller tabellarischer Lebenslauf (Hier finden Sie ein Beispiel)
  • Geburtsurkunde (weicht der Name auf der Geburtsurkunde vom Namen des Personalausweises ab, muss zusätzlich ein Nachweis über die Namensänderung eingereicht werden)
  • Nachweis der Hochschulreife
  • Zeugnis über das Bestehen der für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst erforderlichen Prüfung
    Hinweis: Wenn im Zeugnis keine Berechnungsnote (Note mit Kommastelle) enthalten ist, fügen Sie bitte eine Bescheinigung vom Prüfungsamt bei, aus der diese hervorgeht.
    Achtung: Bei Bewerbungen ohne o.g. Zeugnis sind stattdessen Studienverlaufsbescheinigungen einzureichen, aus denen die studierten Fächer hervorgehen. Dies  gilt nicht für das Lehramt an Gymnasien.
  • ggf. Bereitschaftserklärung einer Schule, Sie auszubilden (formloses Anschreiben der Schulleitung)
  • ggf. Nachweis über Unterrichtstätigkeiten an einer Schule im Sinne des Schulgesetzes M-V, welcher von der Schulleitung unterschrieben ist (nur dieses Formular kann akzeptiert werden)
  • ggf. Heiratsurkunde oder die Urkunde über eine eingetragene Lebenspartnerschaft
  • ggf. Urkunde über Namensänderungen
  • ggf. Gerichtsbeschluss über die Scheidung oder über die Aufhebung der Lebenspartnerschaft
  • ggf. Geburtsurkunde/n des Kindes/ der Kinder
  • ggf. Nachweis über den Status als Alleinerziehende/r (Haushaltsbescheinigung des Einwohnermeldeamtes)
  • ggf. Schwerbehindertenausweis
  • ggf. Nachweis über Beginn und Ende bereits geleistete Vorbereitungsdienstzeiten einschließlich Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte
  • ggf. Nachweise über Ablehnungen der Zulassung zum Vorbereitungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern aus Kapazitätsgründen zur Anrechnung von Wartezeiten
  • speziell beim Quereinstieg: ggf. weitere Zeugnisse, mit denen die Voraussetzungen für eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst nachgewiesen werden sollen (Praktikums- oder Arbeitszeugnisse werden nicht berücksichtigt)

Für den Vorbereitungsdienst werden immer landesweite Stellen veröffentlicht. An einigen Terminen werden zusätzlich schulbezogene Stellen ausgeschrieben. Sie können sich für schulbezogene, landesweite oder beide Stellenformen bewerben.

Bei landesweiten Stellen erfolgt vorab weder eine Festlegung der Fächer noch eine Zuordnung zu einer Schule. Die Ausbildungsschule wird nach dem Auswahlverfahren für die jeweilige Referendarin bzw. den jeweiligen Referendar individuell gesucht und zugewiesen. Sie kann sich grundsätzlich in ganz Mecklenburg-Vorpommern befinden. Wünsche hinsichtlich konkreter Schulen, Orte oder Landkreise können Sie am Ende der Bewerbungsmaske (Online-Bewerbung) oder auf dem Bewerbungsbogen (postalische Bewerbung) notieren.

Bei schulbezogenen Stellen steht zum einen schon während der Ausschreibung die künftige Ausbildungsschule fest. Zum anderen ist aber auch der Kreis der möglichen Bewerberinnen und Bewerber durch die Fächer eingeschränkt. Sie können sich für die einzelnen schulbezogenen Stellen dann bewerben, wenn Sie neben dem erforderlichen Lehramt das ausgewiesene Bedarfsfach bzw. die Bedarfsfachrichtung studiert haben. Der entsprechende Abschluss für das Zweitfach bzw. die zweite Fachrichtung erhöht Ihre Chancen auf Zulassung für die jeweilige Stelle, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Das bedeutet zugleich, dass Sie sich auf diese Stelle nicht bewerben können, wenn Sie „nur“ das Zweitfach studiert haben. Bitte bewerben Sie sich auch auf schulbezogen ausgeschriebene Stellen, wenn Sie mit Ihrer Ausbildung nur das Bedarfsfach der ausgeschriebenen Fachkombination vertreten.

Beispiel: Eine Stelle wird für das Bedarfsfach Mathematik und das Zweitfach Englisch ausgeschrieben. Ein Absolvent bzw. eine Absolventin mit der Fachkombination Mathematik/Physik kann sich für diese Stelle bewerben, ein Bewerber bzw. eine Bewerberin mit den Fächern Englisch/Französisch nicht. Erhöhte Chancen hat ein Bewerber bzw. eine Bewerberin mit den Fächern Mathematik und Englisch.

Wählen Sie bitte nur Stellen an Schulen, an denen Sie auch tatsächlich ausgebildet werden wollen.

Hinweis:

Sofern schulbezogene Stellen ausgeschrieben wurden, werden diese immer zuerst besetzt. Erst danach findet das Besetzungsverfahren für die landesweiten Stellen statt.

Nach Ablauf des Bewerbungsschlusses werden für das Auswahlverfahren alle vollständigen und zulassungsfähigen Bewerbungen berücksichtigt.

Prüfung der Zulassungsfähigkeit

Eine Bewerbung ist grundsätzlich zulassungsfähig, wenn Sie die Erste Staatsprüfung oder einen gleichgestellten Lehramtsabschluss erworben haben.

Hinsichtlich der Kombination der studierten Fächer bzw. Fachrichtungen bestehen keine Beschränkungen. Die Ausbildung kann jedoch nur in Fächern erfolgen, die in der Stundentafel des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufgeführt sind. Daher können Sie nicht in Fächern wie z.B. Italienisch oder Dänisch ausgebildet werden.

Für das Lehramt an Grundschulen bzw. an Grund- und Hauptschulen ist für die Zulassung das Studium des Faches Deutsch und/oder Mathematik für den Primarbereich erforderlich.

Für das Lehramt für Sonderpädagogik ist für die Zulassung das Studium in zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen sowie einem allgemein bildenden Fach oder dem Fach Grundschulpädagogik erforderlich.

Für das Lehramt an Regionalen Schulen und an Gymnasien ist das Studium in zwei Fächern erforderlich. Sollten Sie ein drittes Fach studiert haben, wird im Rahmen des Auswahlverfahrens entschieden, in welchen Fächern Sie den Vorbereitungsdienst absolvieren werden. Für das jeweilige dritte Fach wird Ihnen durch die Zweite Staatsprüfung die Lehrbefähigung zuerkannt.

Für das Lehramt an beruflichen Schulen ist das Studium von einer beruflichen Fachrichtungen und einem allgemein bildenden Fach oder einer zweiten beruflichen Fachrichtung erforderlich. Hier finden Sie Informationen zum Quereinstieg.

Härtefälle

Bis zu 10 % der Ausbildungsplätze werden für Fälle von besonderer Härte vergeben. Hierzu gehören insbesondere Bewerberinnen und Bewerber, die schwerbehindert oder schwerbehinderten Menschen gleichgestellt oder nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches unterhaltspflichtig sind.

Auswahl nach Eignung und fachlicher Leistung

Die Vergabe der Stellen erfolgt unter Berücksichtigung der Note in der Ersten Staatsprüfung bzw. im gleichgestellten Lehramtsabschluss, der Fächer bzw. Fachrichtungen und vorheriger Unterrichtstätigkeiten sowie Wartezeiten. Bei gleicher Eignung und fachlicher Leistung entscheidet das Los.

Bonus für bereits geleistete Unterrichtstätigkeiten

Der Bonus für bereits geleistete Unterrichtstätigkeiten setzt voraus, dass Ihre Tätigkeit über ein Praktikum, z.B. im Rahmen des Lehramtsstudiums, hinausgeht. Für die Anerkennung eines solchen Bonus müssen Sie an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Schule im Sinne des Schulgesetzes Mecklenburg-Vorpommern unterrichtet haben. Tätigkeiten an Universitäten, Volkshochschulen, Schulen im Ausland oder bei Nachhilfevereinen u.ä. werden nicht anerkannt.

Die Höhe des Bonus beläuft sich auf maximal 1,0 Notenpunkte und hängt von Umfang und Dauer ab. Eine sechsmonatige Unterrichtstätigkeit im Umfang von durchgängig 27 Wochenstunden führt beispielsweise zu einem Bonus von 0,4 Notenpunkten. Bitte nutzen Sie dieses Formular für die Anerkennung.

Bonus für Wartezeiten

Als Wartezeit wird der Zeitraum zwischen der Nichtzulassung zum Vorbereitungsdienst aus Kapazitätsgründen und dem nächstmöglichen Einstellungstermin angerechnet. In Abhängigkeit von der Dauer der Wartezeit wird die Note des Ersten Staatsexamens verbessert. Waren die Unterlagen zum Ende des Bewerbungsschlusses bzw. einer gesetzten Frist nicht vollständig oder wurde  der angebotene Platz abgesagt, ist eine Anerkennung von Wartezeiten ausgeschlossen.

Verfahrensablauf nach dem Bewerbungseingang

Sollten Sie sich online bewerben, erhalten Sie eine automatisch generierte Bestätigungsmail. Wenn Sie Ihre Unterlagen auf dem Postweg einreichen, erhalten Sie per Mail eine Eingangsbestätigung.

Hinweis: Beide Bestätigungen sind nicht als Aussagen über die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen zu verstehen!

In beiden Fällen werden Sie im Falle von Unklarheiten oder fehlenden Dokumenten per Mail hierauf aufmerksam gemacht, so dass Sie die Möglichkeit haben, Ihre Unterlagen innerhalb einer gesetzten Frist zu vervollständigen.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist und abschließender Sichtung der eingegangenen Bewerbungen hinsichtlich der Vollständigkeit und Zulassungsfähigkeit, findet das Auswahlverfahren statt. Bei allen schulbezogenen Stellen und bei den landesweiten Stellen, sofern die Anzahl zulassungsfähigen Bewerbungen eines Lehramtes die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen übersteigt, erfolgt die Vergabe der Plätze unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

  • Fächer und Fachrichtungen, für die seitens des Landes zur Absicherung des Unterrichts ein besonderer Bedarf besteht,
  • Eignung der Bewerberinnen und Bewerber aufgrund der in der Ersten Staatsprüfung oder einem vergleichbaren Abschluss nachgewiesenen Leistungen,
  • Fälle von besonderer Härte,
  • Dauer der berücksichtigungsfähigen Wartezeit,
  • Umfang und Dauer geleisteter Unterrichtstätigkeiten an einer Schule im Sinne des Schulgesetzes Mecklenburg-Vorpommern.

Hierbei werden nach den vorgenannten Kriterien zunächst die schulbezogenen und anschließend die landesweiten Stellen besetzt. Sie werden etwa sechs bis sieben Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist postalisch über das Ergebnis informiert. Schulen haben keinen Einfluss  auf die Zulassung zum Vorbereitungsdienst, da es sich um zentrales Bewerbungsverfahren handelt!

Im positiven Zulassungsbescheid finden Sie auch erste Informationen zum feierlichen Dienstantritt. Hierbei handelt es sich um eine Pflichtveranstaltung, die nicht nachgeholt werden kann. In den sich anschließenden Ferien können bereits erste ebenfalls verpflichtende Seminare stattfinden.

Im Falle einer Absage aus Kapazitätsgründen, wird Ihnen der Nachrücklistenplatz für jede Stelle mitgeteilt. Alle frei gewordenen Stellen werden entsprechend der Nachrückliste neu vergeben. Über das Nachrückverfahren besteht somit weiterhin die Möglichkeit, den Vorbereitungsdienst antreten zu können. Das Nachrückverfahren endet am Tag vor dem Dienstantritt!

Sollten Sie kein Einstellungsangebot erhalten, Ihre Bewerbung zurückziehen oder den Ihnen angebotenen Platz im Vorbereitungsdienst ablehnen, werden Ihre sämtlichen Bewerbungsunterlagen nach dem vollständig abgeschlossenen Auswahlverfahren vernichtet. Hiervon wird nur abgesehen, wenn Sie uns über Ihren Wunsch der Rücksendung informieren und einen ausreichend frankierten und adressierten Briefumschlag zukommen lassen.

Hinweis: Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Ihre Bewerbung nicht mehr aufrechterhalten möchten. Nutzen Sie hierfür, aber auch bei Anfragen, Änderungen oder zusätzlichen Informationen die E-Mail-Adresse Bewerbungen-Referendare@bm.mv-regierung.de.

Besonderheit bei der Prüfung der Zulassungsfähigkeit nach bestehendem oder vormals abgebrochenem Vorbereitungsdienst

Falls Sie bereits im Vorbereitungsdienst eines anderen Landes tätig waren oder sind, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen dennoch zum Vorbereitungsdienst zugelassen werden.

I. Sie waren noch nicht im Prüfungsverfahren für die Zweite Staatsprüfung und haben weniger als sechs Monate Ihres Vorbereitungsdienstes abgeleistet. In diesem Fall können Sie problemlos zum Vorbereitungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern zugelassen werden. Bitte denken Sie bei Ihrer Bewerbung daran, Beginn und Ende Ihres Vorbereitungsdienstes nachzuweisen und eine Einverständniserklärung für die Einsichtnahme in die personalführende Stelle Ihrer Personalakte zu erteilen.

II. Sie haben mehr als sechs Monate Ihres Vorbereitungsdienstes absolviert. Solange es sich nicht um ein Lehramt mit Bewerberüberhang handelt, können Sie nachrangig berücksichtigt werden. Bei Lehrämtern mit einem Bewerberüberhang erfolgt eine Einzelfallprüfung.

III. Sie haben die Zweite Staatsprüfung endgültig nicht bestanden. In diesem Fall können Sie nicht zum Vorbereitungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern zugelassen werden.

Im Falle einer Zulassung für eine schulbezogene Stelle wird Ihnen die Ausbildungsschule – an dieser findet die praktische Ausbildung von den Hospitationen bis hin zum eigenverantwortlichen Unterricht statt – mit allen dann wichtigen Informationen im Zulassungsschreiben sofort mitgeteilt. 

Zum Zeitpunkt der Ausschreibung ist für die landesweiten Stellen jedoch noch keine Festlegung der Schulen erfolgt. Dies kann erst nach Abschluss des Auswahlverfahrens geschehen, weshalb die Mitteilung über die Schulen erst dann erfolgt, wenn das jeweilige Staatliche Schulamt eine individuell passende Ausbildungsschule gefunden hat. Bei der Zuweisung werden grundsätzlich Ausbildungsschulen in ganz Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt. Im Rahmen der vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten und unter Beachtung sozialer Gesichtspunkte wie Kinder oder der Pflege von Familienangehörigen sowie der eingereichten Bereitschaftserklärungen werden die in der Bewerbung genannten Wünsche berücksichtigt. 

Neben der zuzuweisenden Ausbildungsschule wird für Sie eine Seminarschule gesucht,  an der jeden dritten Mittwoch das pädagogische Seminar stattfindet. Es kann auch der Fall eintreten, dass Ihre Ausbildungsschule gleichzeitig Ihre Seminarschule ist. Andernfalls wird darauf geachtet, dass Seminar- und Ausbildungsschule nicht weit voneinander entfernt liegen. Das gilt auch für den Fall, dass zwei Ausbildungsschulen benannt werden, um Ihre Ausbildung abzusichern.

Kontakt für alle Fragen zur Bewerbung für das Referendariat

Karoline Pechel und Eileen Neubauer

E-Mail:
Bewerbungen-Referendare@bm.mv-regierung.de
Telefon:
+ 49 (0) 385 588 7252
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